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Oligarchen-Gerücht

Koko La Douce wurde als illegitime Tochter eines verarmten russischen Adligen in einer Datscha auf der Kamtschatka-Halbinsel geboren. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann sie eine Ausbildung zur Oligarchin.

Mittlerweile hat Koko La Douce fünf Kinder von sechs verschiedenen Männern. Einer reicher als der andere, und alle zahlen sie Unterhalt.

Es gibt einen erbitterten Rechtsstreit unter den Vätern, wer nun zu den biologischen Vätern gehört. Koko hat jedoch bis heute keinem Vaterschaftstest zugestimmt.

Sie lebt mit ihren Kindern in einer alten, etwas heruntergekommenen Villa mit Kühen und Hühnern im Garten. Der Unterhalt dieser reichen Väter erlaubt Koko einen sehr mondänen Erziehungsstil. Trotzdem lebt sie stets von der Hand in die fünf Kindermünder.

Ihr ältester Sohn wurde 2010 für den Nobelpreis für Chemie nominiert. Zwei ihrer Töchter verkaufen überteuerte Zigaretten und Souvenirs an Touristen. Der jüngere Sohn verdient sein Taschengeld mit Übersetzungen für französische Freudenmädchen, wenn diese in einen Rechtsstreit verwickelt sind, und das Nesthäkchen rasiert mit Vorliebe den alten Kater, der im Hühnerstall wohnt.

Koko La Douce besitzt eine stattliche Sammlung antiker japanischer Kimonos.

Wunderkind-Gerücht

Koko La Douce ist gebürtige Französin und wuchs in überaus großbürgerlichen Verhältnissen auf. Seit sie ihre Mutter in den Wirren der Pariser Modewoche für immer aus den Augen verlor, schlägt sie sich alleine durchs Leben.

Als die Nachbarin von Koko La Douce bei einem mysteriösen Mord ums Leben kam, nahm Koko deren Sohn spontan in Obhut. Das Kind hatte eine Vorliebe fürs Klavier. Aber das konnte sich Koko nicht leisten. So hat sie dem Kind die Tastatur einfach auf ein Stück Pappe gemalt, worauf das Kind fortan begeistert spielte.

Als einige Zeit später ein Klavier auf dem Gehsteig stand, weil jemand gerade im Begriff war umzuziehen, da setzte sich der Knabe an das Instrument und entpuppte sich als hochbegabtes Wunderkind.

Seither reist Koko mit ihm durch die ganze Welt, um ihm den allerbesten Unterricht zu ermöglichen.

Nachts, wenn der Junge träumt, verzaubert Koko La Douce die Zuschauer in einschlägigen Bars nicht nur mit ihrem Charme und verdient so, was sie sonst dem Jungen nicht bieten könnte.

Sobald er in seiner Musikkarriere Fuß gefasst hat, will sich Koko ihrerseits den größten Wunsch erfüllen und Handarbeitslehrerin werden.

Unicef-Gerücht

Koko La Douce ist das jüngste von acht Geschwistern. Als Kind lebte sie mit ihrer Familie und dem Vorsitzenden des örtlichen Tierschutzvereins streng vegan in einem ausrangierten Bunker.

Die erste Strafarbeit, die Koko in ihrem Leben auferlegt wurde, verlangte zwanzigmal den Satz zu schreiben: „Ich darf mich auf dem Schulhof nicht ausziehen.“

Mit acht Jahren flog sie von der Schule, weil sie dem Mathematiklehrer zur Verbesserung ihrer schlechten Noten ein unseriöses Angebot unterbreitet hatte.

Mit 12 raubte sie eine Bank aus, indem sie den Bankdirektor verführte, und mit 20 heiratete sie einen 2 Jahre jüngeren Lokomotivführer. Gleichzeitig wurde sie angeblich in Paris beerdigt.

Mit 27 eröffnete sie ein Altersheim, welches von der Vogelgrippe heimgesucht wurde. Als Alleinerbin aller verstorbenen Insassen kaufte sie mit 32 einen Zoo.

Mit 35 arbeitete sie in einer Schweizer Schuhfabrik und wickelte in der Freizeit Schokoherzen in buntes Alupapier ein. Mit 38 enterbte sie ihren unehelichen Sohn und heiratete seinen Liebhaber.

Heute setzt sie sich, als Botschafterin der Unicef, gegen die Beschneidung von Mädchen ein. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Burlesque-Tänzerin.